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Entwicklungsgeschichte


Im Zuge der Kirchrenovierung bzw. für deren Finanzierung Mitte der 90-er Jahre konnte die Gemeinde das Grundstück von der Pfarre erwerben. Die Gemeinde kaufte das Grundstück ohne konkretem Projekt, als Vorrat für künftigen eventuellen Bedarf.

Die Errichtung eines örtlichen Biomasse-Fernheizwerkes zur Versorgung des dicht verbauten zentralen Bereiches der Gemeinde ist bisher an der Standortfrage gescheitert. Das Grundstück ließ die Überlegung aufkommen, das Heizwerk auf diesem Grundstück zu errichten. Eine lufthygienische Begutachtung hat den Standort positiv bewertet. Da das Grundstück in zentraler Lage für ein Heizwerk viel zu teuer war um es wirtschaftlich betreiben zu können wurde nach zusätzlichen, zum Heizwerk kombinierbaren, Möglichkeiten gesucht. Nutzungsstudien haben gezeigt, dass aufgrund des Gefälles zur Schwarzach das Heizwerk im unteren zur Schwarzach zugekehrten Bereich genutzt werden kann, um dann direkt auf das Heizwerk eine eigentliche Verbauung auf dem Niveau der Bregenzerwaldstraße zu errichten. Nach abwägen verschiedener Varianten und der Suche möglicher Interessenten dazu, was zirka 4 bis 5 Jahre in Anspruch genommen hat, entstand die aus dem Bedarf des Ortes abgeleitete Kombination von Biomasseheizwerk, Tankstelle und dem seit 20 Jahren auf eine Lösung wartenden Feuerwehrgerätehaus. Ortsplanerisch (städtebaulich in der Fachsprache) begleitet wurde der Entwicklungsprozess von den Architekten Kuess, Hörburger und Schweizer aus Bregenz, welche im Zusammenhang mit dem Neubau des Sozialzentrums eine Standortstudie erstellt haben und dabei auch dieses Grundstück einbezogen.  Eine Grobplanung ergab dann, dass die vorgenannten Nutzungen Tankstelle, Biomasseheizwerk und Feuerwehrgerätehaus räumlich und funktionell auf dem Grundstück untergebracht werden, wenn auch das sich dort befindliche Fernmeldeamt der Telekom integriert wird. Mit einer gut aufbereiteten Ausschreibungsunterlage dieser Architekten wurde ein Planungswettbewerb ausgeschrieben, bei dem die Architektengemeinschaft Felder/Geser einhellig als Sieger hervorgingen. Das Siegerprojekt wurde umgesetzt.

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