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Nutzungsmix


Wenige Bürger und auch kaum ein Gemeindevertreter hat an die Unterbringung der genannten Nutzungen geglaubt, sondern nur unverständlich belächelt. Und wenn es untergebracht werden wird, wird es kaum oder nur schlecht funktionieren, weil die Einfahrtsradien viel zu klein seien, das Gelände zu steil, das Grundstück viel zu klein und der Bach viel zu nahe ist.

Dennoch gelang es den Planern mit Hilfe von Spezialplanern für Verkehr und speziellen Tankstellenplanern die Machbarkeit darzustellen. Aufgrund dieser Machbarkeit konnte erst die OMV als Projektpartner gewonnen werden, nachdem der Versuche mit verschiedenen die Jahre zuvor gescheitert waren. Ebenfalls gelang es mit einem guten Projekt die Telekom mit zu gewinnen.

Meinung war auch, dass der Standort für das Biomasseheizwerk denkbar schlecht wäre, weil der Westwind das Dorf  in der Abgasfahne des Heizwerkes ersticken ließe. Die Praxis zeigt das Gegenteil, die Luft ist im Dorfzentrum für jede Nase reiner geworden, die Abgasfahne zieht eigentlich immer in die andere Richtung und nicht auf das Dorf zu, diese ist optisch wegen des Wasserdampfes zwar sichtbar, aber nicht die Luft belastend.

Weiters wurde dann versucht, das Heizwerk dadurch in Frage zu stellen, dass Heizen mit Öl wirtschaftlich allemal billiger wäre. Das Heizwerk musst aber zwischenzeitlich gebaut werden, da für das im Bau befindliche neue Pflegeheim seitens der Betreiber des Biomasse-Heizwerkes zugesichert wurde, bis Herbst 2004 Fernwärme zu liefern. Aufgrund dessen wurde im Pflegeheim keine eigene Heizzentrale und kein Öltank mehr eingebaut. Der Bau des Heizwerkes wurde daher auf den genannten Termin als fixe Verpflichtung in den Raum gestellt, was schlussendlich auch mit einem Monat Verzögerung gelang. Zwischenzeitlich sind die Ölpreise so angestiegen, dass das Heizen mit Öl wesentlich teuerer geworden ist als für die Abnehmer des Heizwerkes.  Dadurch wurde das Heizwerk wieder mehr unumstritten anerkannt.

Im Zuge der behördliche Bewilligung versuchten Nachbarn, den Bau zu verhindern, indem sie mit Kindern im Alter zwischen 3 und 9 Jahren eine Unterschriftenaktion starteten, die glaubten es wäre besser eine grüne Spielwiese zu erhalten  als eine Verbauung zu erstellen. Nach Fertigstellung sind es gerade diese Kinder und auch die Eltern der Anrainerfamilien, die hier, wie sonst kaum in Alberschwende freie befestigte Plätze vorfinden und dort fast ungehindert Spiele machen können, Einradfahren üben und, und, ... Keine Kritik mehr!

Die Kombination ein Heizwerk und direkt darüber eine Tankstelle, war für viele schwer vorstellbar und verursachte bei manchen ein Kopfschütteln oder ein Lächeln über dessen Machbarkeit. Das Befassen der Sachverständigen, zuerst auch sehr kritisch beurteilend, ergab aber, dass diese Kombination, vermutlich erstmals in Österreich, durchaus machbar ist und nichts Dramatisches darstellt. Auch diese Hürde konnte genommen werden.

Das Heizwerk war es also, um das die gesamte Verbauung aufgebaut wurde, und das dazu beigetragen hat, dass eine terminliche Vorgabe zur Fertigstellung gegeben war.


Taste 3        


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