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Prozess


Ein integrativer Entwicklungs- und Planungsprozess prägte das Vorhaben "Gemeindezentrum Ludesch". Lange vor dem eigentlichen Planungsbeginn hat sich eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der interessierten Bevölkerung gebildet.

Sie setzte sich mit der Standortfrage sowie den Aspekten der klassischen Nutzungstauglichkeit, der Sozial- und Raumverträglichkeit und des sparsamen Umgangs mit beschränkten Ressourcen auseinander. Die Frage des sparsamen und sinnvollen Einsatzes von Energie und von ökologisch unbedenklichen Baumaterialien hat Weg und Ergebnis wesentlich mitbestimmt. Was besonders wichtig ist: Das Bauvorhaben konnte trotz hoher ökologisch motivierter Anforderungen im üblichen Kostenrahmen umgesetzt werden.


Die von der Gemeinde Ludesch anfangs eingerichtete Arbeitsgruppe hat den vom neuen Gemeindezentrum zu erwartenden Nutzen folgendermaßen definiert: Das Gebäude sollte - als Treffpunkt für die Bevölkerung - aus allen Richtungen gut erreichbar und vielseitig nutzbar sein. Es musste eine identitätsstiftende Wirkung haben und die Bekanntheit des Wirtschaftsstandortes Ludesch in der Region unterstützen, weshalb auch Funktionen der Nahversorgung unterzubringen waren. Hohe Arbeitsplatzqualität war mit maximaler Flexibilität in Hinblick auf künftige Anforderungen zu verbinden. In energetischer wie ökologischer Hinsicht wurden folgende Vorgaben gemacht: das Gebäude musste im Sinne geringer Betriebskosten und eines optimalen Verhältnisses zwischen Gesamtkosten und Gebäudelebensdauer den Passivhausstandard erreichen und unter Einhaltung des Ökoleitfadens Bau errichtet werden. Nicht zuletzt war der Arbeitsgruppe die regionale Wertschöpfung wichtig, indem sowohl Biomasse als Heizmaterial genutzt als auch das Weißtannenholz aus den umliegenden Wäldern für Konstruktion, Wände und Möblierung verwendet wird.

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