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Gemeindezentrum, Ludesch


Das neue Gebäude mit einer Kubatur von 14.500m3 und einer Nutzfläche von 3.135m2 besteht aus drei Baukörpern, die U-förmig um einen überdachten Hofraum herum angeordnet sind. Das Untergeschoss ist in Massivbauweise errichtet, Erd- und Obergeschoss bestehen aus einer Holzbaukonstruktion. Neben den Räumlichkeiten für die Verwaltung und für Vereine werden auch dem Dienstleistungssektor Flächen zur Verfügung gestellt. Dem ca. 600m2 großen, zum Dorf hin geöffneten Platz kommt eine wichtige Funktion als Treffpunkt zu. Er wird mit 120 transluzenten Photovoltaik-Hochleistungsmodulen überdacht, welche einen Jahresertrag von ca. 15.000kWh erbringen. Das gesamte Gebäude erreicht den Passivhausstandard und wird nach den Kriterien des Ökoleitfadens: Bau errichtet. Unbehandelte und sägerau belassene Weißtanne wird konsequent im Innen- und Außenbereich verwendet, umlaufende Vordächer sorgen für den konstruktiven Wetterschutz. Die Holzoberflächen können so auf natürliche Weise altern. Die Konstruktion der Hofüberdachung zeichnet im Sonnenlicht ein lebendiges Spiel auf die strukturierte Holzfassade.

Adresse: Raiffeisenstraße 56, 6713 Ludesch

Bauherr: Gmeinde Ludesch

Architektur: Hermann Kaufmann, Schwarzach

Fertigstellung: 2005

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Prozess

Ein integrativer Entwicklungs- und Planungsprozess prägte das Vorhaben "Gemeindezentrum Ludesch". Lange vor dem eigentlichen Planungsbeginn hat sich eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der interessierten Bevölkerung gebildet.

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Technische Daten

Das Gebäude besteht aus 3 miteinander verbundenen Baukörpern. Das Untergeschoss in der Größe von 6.000 m3 ist in Massivbauweise errichtet. Es nimmt neben den Technik- und diversen Lagerräumen sämtliche Räumlichkeiten der lokalen Vereine auf.

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Ökologische Ziele

Ziel der Gemeindeverantwortlichen war es, mit der Definition sehr hoher ökologischer Standards ein Vorbild in Fragen des nachhaltigen Umganges mit unseren Ressourcen zu realisieren. Dazu gehören in erster Linie die Einhaltung des Passivhausstandards mit möglichst geringem Gesamtenergieaufwand, die Ausschreibung und Vergabe sämtlicher Gewerke nach dem Ökoleitfaden:Bau und der Einsatz von erneuerbaren Energieträgern.

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Passivhaus

Der vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie definierte Passivhausstandard beschreibt eine besondere Qualität der Energieeffizienz von Gebäuden. Er gibt aber keine bestimmte Bauweise vor.

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Gespräch R. Wehinger

Herr Wehinger, die Vorgeschichte des neuen Gemeindezentrums in Ludesch ist eigentlich ein ziemlich lange. Im Jahre 1995 wurde eine Studie von der Universität Innsbruck verfasst, wie hat sich daraus dieses konkrete Projekt ergeben?

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Gespräch G. Bertsch

Herr Bertsch, Sie sind Experte für bauökologisches Controlling hier im Gemeindezentrum Lu-desch. Können Sie uns die Besonderheiten des zur Anwendung gebrachten Be- und Entlüftungs-systems und des Heiz- und Kühlsystems erklären? Worin liegen die Vorteile?

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Gespräch A. Zech

Herr Zech, Sie waren maßgeblich an der Entscheidungsfindung zu diesem Gemeindezentrum beteiligt. Welches sind aus Ihrer Sicht ökologisch die wichtigsten Punkte, die bei diesem neuartigen Konzept verfolgt wurden?

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