Skip to content

Sections
Personal tools

Geschichte


Die Gschwendtobelbrücke ist die Verbindung zwischen Vorder- und Mittelbregenzerwald und überbrückt die Subersach. Die Brücke war ein Teil einer wichtigen Verbindungsstraße des Bregenzerwaldes Richtung Deutschland.

Die imposante Holzkonstruktion wurde nach Plänen des bekannten Architekten Alois Negrelli unter der Leitung von Johann Berlinger ausgeführt. Das Holz wurde aus den nahe gelegenen Wäldern herbeigeführt und vor Ort erarbeitet. Die Weißtanne eignete sich für derartige Konstruktionen.

Der Weg durch das Gschwendtobel mit einer Übersetzung der Subersach ist eines der zahlreichen Projekte die Negrelli für Gemeinden des Bregenzerwaldes ausarbeitete. Der Egger Vorsteher Johann Berlinger hat sich vor allem um die Verbesserung der Straßen- und Wegsituation der Gemeinde verdient gemacht hatte.

Die historische Trasse verlor erst 1982, mit der Fertigstellung der Lingenauer Hochbrücke ihren Stellenwert als Direktverbindung zwischen den Gemeinden Egg und Lingenau.

Die Gschwendtobelbrücke wurde nach den Plänen von Alois Negrelli

Nachdem gegen Ende des 18. Jahrhunderts immer mehr der Wunsch nach einer befahrbaren Verbindung zwischen dem Vorderen und dem Hinteren Bregenzerwald aufgekommen war, der alte Weg beim heutigen Drahtsteg zwischen Egg und Lingenau aber trotz Umbauarbeiten kaum an Gefälle verlor, tendierte man immer mehr zu einer Verlegung der Trassenführung gegen das Gschwendtobel. Alois Negrelli, der als Planer des Suezkanals in die Geschichte einging, war von 1825-1832 Kreisadjunkt in Bregenz und bemühte sich nicht nur um die Rheinregulierung, sondern insbesondere um den Ausbau der Straßen und Brücken im Lande.

Der Weg durch das Gschwendtobel mit einer Übersetzung der Subersach ist eines der zahlreichen Projekte die Negrelli für Gemeinden des Bregenzerwaldes ausarbeitete. Gebaut wurde die Verbindung zwischen Egg und Lingenau von 1833-1836 währen der Amtszeit des Egger Vorstehers Johann Berlinger, der sich vor allem um die Verbesserung der Straßen- und Wegsituation der Gemeinde verdient gemacht hatte.

Die historische Trasse verlor erst 1982, mit der Fertigstellung der Lingenauer Hochbrücke ihren Stellenwert als Direktverbindung zwischen den Gemeinden Egg und Lingenau. Die beiden Gemeinden sind seit 1980 für die Erhaltung des Weges und der Gschwendtobelbrücke verantwortlich.

Nach den Plänen von Alois Negrelli ist die Gschwendtobelstraße auf Egger und auf Lingenauer Seite mit einem durchschnittlichen Gefälle von 9% angelegt. Gemeindevorsteher Johann Berlinger zeichnete sich als Straßenbauführer für den Ablauf der Arbeiten verantwortlich. Die Einwohner verschiedener Bregenzerwälder Gemeinden wurden zu Frondiensten herangezogen, wobei die Arbeitsstunden aus den Bevölkerungszahlen ermittelt wurden. In dem von Johann Berlinger geführten Fronbuch von 1837 sind 53 Namen verzeichnet. Über die Zuteilung der Streckenabschnitte entschied das Los. Die über die Gemeindevorschreibung erbrachte Arbeitsleistung wurde in Geld ausbezahlt.

Egg übernahm die Kosten für den Brückenbau, während   die Landschaft Innerbregenzerwald für die Straße auf der Egger Seite aufzukommen hatte. Der Vorderbregenzerwald mit dem Gericht in Lingenau sorgte für die Finanzierung der Straße auf Lingenauer Seite und die Erstellung des linksseitigen Brückenkopfes.

Rutschungen und Trassensenkungen, die durch Hangvernässungen verursacht werden, erschwerten nicht nur die Bauarbeiten, sondern erfordern bis heute ständige Ausbesserungsarbeiten.

Seite aus dem Fronbuch, geführt von Johann Berlinger Gemeindevorsteher von Egg von 1828 bis 1836 mit der Überschrift:  „Tagwerk der Zimmerleute an der neuen Brugge im Geschwend-Tobel für das Holz beschlagen, Abbinden für 1835.


Taste 2        


leer 0:08 min [ca. 133Kb download mp3
 

Powered by Plone

This site conforms to the following standards: