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Gschwendtobelbrücke, Lingenau/Egg


"Im Zuge zahlreicher Straßenplanungen im Bregenzerwald wurde Negrelli auch mit der Trassierung der Verbindung von Großdorf nach Lingenau und der Querung des so genannten Gschwendtobels beauftragt. Die Brücke ist die erste mittels eines Sprengwerkes sich selbst tragende Hängebrücke. Dieses Sprengwerk hat man sich so vorzustellen, dass die waagrechten Balken von den so genannten Sprengstreben, die sich auf Fundamente am Flussufer abstützen, unterstützt werden und die Fahrbahn selbst dann von den Balken, die zu beiden Seiten der Fahrbahn verlaufen und gleichzeitig das Dach tragen, abgehängt wird. Negrelli hat auch einige Kirchen, unter anderem die in Sulzberg, geplant und kam einige Jahre später nach Wien, von wo aus er die Planung des Suezkanals in Angriff nahm." Es handelt sich hier um eine 1835 nach Plänen von Baumeister Alois Negrelli erbaute gedeckte Holzbrücke über die Subersach, die an der betreffenden Stelle die Gemeindegrenze zwischen Egg-Großdorf und Lingenau bildet. Die tragende Konstruktion ist als dreifach verstärktes Hängesprengwerk, 41m lang und 5,3m breit ausgebildet und befindet sich 12m über dem Wasserspiegel. Eine Bretterwandung mit beiderseits mittigen Lichtöffnungen und segment­bogenartigem Abschluss nach unten sowie das eternitgedeckte Walmdach schützen die konstruktiven Bauteile. Die Lichtschlitze gewähren eine dramatisch akzentuierte Aussicht ins Flussbett.

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Allg. Informationen

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Geschichte

Die Gschwendtobelbrücke ist die Verbindung zwischen Vorder- und Mittelbregenzerwald und überbrückt die Subersach. Die Brücke war ein Teil einer wichtigen Verbindungsstraße des Bregenzerwaldes Richtung Deutschland.

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Alois Negrelli

Alois Negrelli entwarf in der Schweiz und Österreich Brücken und Bahnbauten. Er war führend an der Entwicklung des Eisenbahnbaues beteiligt und entwarf die Pläne für den Suezkanal.

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Interview W. Hammerer

Interview mit dem Architekten Wendelin Hammerer

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