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Rotenberg in Hittisau


Wir sehen den Rotenberg vom Dorfzentrum aus in nordwestlicher Richtung als einen bewaldeten Berg, den sich Hittisau mit der Nachbargemeinde Lingenau teilt. Wenn wir nun einen Rundweg dort beschreiten, können wir beobachten, dass hier seit Jahrhunderten Holz genutzt wird, früher händisch oder mit Pferd, heute mit Traktor und Seilwinde. Zu erkennen ist dies an alten Baumstöcken und sogenannten Hohlgassen, über welche der Holztransport erfolgte. Trotz der ständigen Nutzung sehen wir am Rotenberg sehr viele alte und dicke Bäume. Der Zusammenschluss zu einer Bringungsgenossenschaft ermöglicht die gemeinsame Organisation der Waldbewirt-schaftung und des Holzverkaufs. Zu erwähnen ist , dass in Hittisau wie im gesamten Vorderen Bregenzer-wald sehr produktive Waldbestände anzutreffen sind. Das heißt, dass die Bäume aufgrund der nähr-stoffreichen Molasseböden und der vielen Niederschläge bzw. günstigen Höhenlage sehr gut wachsen.Das bedeutet weiter, dass alleine durch den jährlichen Holzzuwachs in Hittisau beinahe der gesamte Bedarf der drei örtlichen Sägewerke nachhaltig gedeckt werden könnte. Der Rohstoff Holz legt im Idealfall den Weg aus der „Waldfabrik“ Rotenberg über ein heimisches Sägewerk und den örtlichen Tischlermeister in ein Wohnzimmer zurück, wo er als Ofenbank oder Stubentisch seine Verwendung findet. Wenn die Qualität des Holzes vom Rotenberg einmal schlechter sein sollte, so findet das Holz zwar nicht als Ofenbank, sondern als Ofenholz oder Biomasse im örtlichen Fernwärmeheizwerk ein gutes Ende.

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Allg. Informationen

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Exkursion

Vom Gemeindeamt ausgehend gehen wir in Richtung Kirchplatz, vorbei am Gasthof Krone, der Straße entlang bis zur nächsten Abzweigung. Hier folgen wir der Straße Richtung Krumbach und biegen vor dem Autohaus Nayer links in die Gemeindestraße bergauf ab. Nach etwa 400 m kommen wir zu einer Weggabelung und nehmen dort den mittleren - nicht asphaltierten - steileren Weg. Nach etwa 200 m kommen wir zu einem Wegweiser und gehen Richtung Rotenberg geradeaus weiter.

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